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Landschaftspflegeverband "Thüringer Grabfeld" e.V.
Projekt "M-A-E-AN-DER"-Milz
 
Schon seit Jahrhunderten erliegen Fließgewässer einer ständigen Veränderung. Sie wurden eingeengt, befestigt, angestaut und zum Teil kanalartig ausgebaut. Dies führte zu erheblichen Beeinträchtigungen und in Folge dessen zum Rückgang zahlreicher an diesen Lebensraum gebundener Arten.
 
Die naturnahe Entwicklung dieses Biotops birgt ein hohes Konfliktpotential, da es gleichermaßen für die biologische Vielfalt als auch für die menschliche Nutzung von großer Bedeutung ist. Um einen Konsens zu den bestehenden (Nutzungs-) Ansprüchen zu finden, ist es wichtig, von Anfang an möglichst viele Betroffene und Interessierte in den Planungs- und Umsetzungsprozess einzubeziehen. Daher initiierte der LPV „Thüringer Grabfeld“ e.V. in Zusammenarbeit mit der TLUG Jena und des TLVwA Weimar das Projekt M-A-E-AN-DER“-Milz (Management-Artenschutz-Entwicklung an der Milz), um den stetig zunehmenden Abstimmungsbedarf schultern zu können und eine zielartenorientierte Regeneration der SPG des OWK Milz zu fördern.
Mit dem „M-A-E-AN-DER“-Milz Projekt wurde ein erster Schritt im Projektgebiet getan, um den zielartenorientierten Schutzgedanken in die Planung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen (nach GRP) einfließen zu lassen. Das Projekt hat gezeigt, dass ein großes Interesse seitens der Betroffenen besteht in den Umsetzungs- und Planungsprozess einbezogen zu werden.
 

Durch den regen Gedankenaustausch bei den Einzel- und Gruppengesprächen flossen eine Fülle von Anregungen in das Projekt ein. Den Betroffenen wurde die Möglichkeit gegeben sich produktiv in die Maßnahmenplanung einzubringen und Kritik zu äußern. Die enge Zusammenarbeit mit den Landnutzern (z.B. Agrargenossenschaften), Unterhaltungspflichtigen (Kommunen), Behörden (UNB, UWB, TLUG) und Biologen wirkte sich positiv auf die Einstellung gegenüber des Arten- und Naturschutzes sowie den Forderungen der EU-WRRL und deren Ziele aus.

Mit Hilfe des „M-A-E-AN-DER“-Milz Projektes war eine kontinuierliche Beratung und Beteiligung aller Interessensgruppen möglich, wodurch letztendlich eine Sensibilisierung und Motivierung hinsichtlich der Fließgewässerrenaturierung und des Artenschutzes erreicht wurde. Dies zeigte sich vor allem darin, dass der „Runde Tisch“ sehr gut angenommen wurde.

 
Faltblatt
Runder Tisch 2012
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